Goldarten
Gelb, weiß, rosa und grün — was ist der Unterschied?
Goldfarbe entsteht durch die Legierung. Reines 24-karätiges Gold ist immer gelb. Mit Kupfer wird es rosa. Mit Silber wird es grünlich. Mit weißen Metallen und Rhodinierung sieht es weiß aus. Der Karatwert gibt an, wie viel Gold enthalten ist; die Legierung bestimmt die Farbe.
Alle vier Goldtypen auf einen Blick
- Legierungsmetalle
- Silber + Kupfer
- Wartung
- Niedrig — kein Plattieren erforderlich
- Am besten für
- Vintage-Stile, warme Hauttöne, traditioneller Schmuck
- Legierungsmetalle
- Nickel- oder Palladium-Rhodium-Beschichtung
- Wartung
- Alle 1–3 Jahre neu anrichten
- Am besten für
- Diamant-Einstellungen, kühle Hauttöne, moderne Stile
- Legierungsmetalle
- Kupfer (+ etwas Silber)
- Wartung
- Niedrig — Farbe ist in der Legierung
- Am besten für
- Romantische Stile, warme/neutrale Hauttöne
- Legierungsmetalle
- Silber (+ optional Cadmium)
- Wartung
- Niedrig
- Am besten für
- Einzigartige Akzentdetails, zweifarbige Designs
Karat gilt für alle Goldarten
Unabhängig von der Farbe gibt das Karat den Reinheitsgrad von Gold an. 18-karätiges Weißgold und 18-karätiges Gelbgold enthalten beide 75 % reines Gold – sie verwenden lediglich unterschiedliche Legierungsmetalle für die restlichen 25 %.
| Karat | Gold % | Verfügbar in |
|---|---|---|
| 24K | 99.9% | Nur Gelb (zu weich für Schmuck) |
| 22K | 91.6% | Gelb, Rose |
| 18K | 75.0% | Gelb, weiß, rosa, grün |
| 14K | 58.5% | Gelb, weiß, rosa, grün |
| 10K | 41.7% | Gelb, weiß, rosa |
Häufig gestellte Fragen
Welche verschiedenen Goldarten gibt es?
Gold gibt es in vier Hauptfarbvarianten: Gelbgold (klassisch, legiert mit Silber und Kupfer), Weißgold (legiert mit Nickel oder Palladium, rhodiniert), Roségold (legiert mit Kupfer für eine rosafarbene Tönung) und Grüngold (legiert mit Silber, ergibt einen olivfarbenen Ton). Jede Variante kann in verschiedenen Karatstufen (10K, 14K, 18K, 22K, 24K) hergestellt werden.
Ist Gelbgold oder Weißgold besser?
Weder ist objektiv besser — es hängt von der Hauttonpräferenz und der Bereitschaft zur Pflege ab. Gelbgold erfordert weniger Pflege. Weißgold muss alle 1–3 Jahre neu rhodiniert werden, passt aber besser zu kühleren Hauttönen und harmoniert gut mit Diamanten.
Aus was besteht Roségold?
Roségold wird durch Legieren von Gold mit Kupfer hergestellt. Mehr Kupfer ergibt ein tieferes Rosa. 14-karätiges Roségold enthält typischerweise etwa 58,5 % Gold und 30 % Kupfer. 18-karätiges Roségold besteht zu etwa 75 % aus Gold und zu 20 % aus Kupfer.
Ist Grüngold natürlich?
Grünes Gold (Elektrum) kann natürlich entstehen, wenn sich Gold und Silber in der Erde vermischen und eine olivgrüne Farbe erzeugen. In der modernen Schmuckherstellung wird es gezielt durch Legieren von Gold mit Silber in kontrollierten Anteilen hergestellt, manchmal mit Cadmium für tiefere Grüntöne.